Vergleichsarbeiten
Im Kontext einer didaktisch-methodischen und pädagogischen Selbstvergewisserung werden seit dem Schuljahr 2005/2006 flächendeckend an allen allgemein bildenden Schulen Vergleichsarbeiten (in der Grundschule Vergleichsarbeiten VERA, in den weiterführenden Schulen Vergleichsarbeiten DVA) eingesetzt. Diese Arbeiten dienen dem Zweck, auf der Grundlage curricularer Standards den Leistungsstand der einzelnen Schülerinnen und Schüler realistisch einzuschätzen. Sie sind als Instrument der Selbstevaluation an Schulen angelegt. Daraus lassen sich anschließend gegebenenfalls Erkenntnisse über erforderliche individuelle Förderprogramme ableiten.
Die Vergleichsarbeiten erheben als Instrument der Selbstevaluation den Lernstand von Klassen und von einzelnen Schülerinnen und Schülern in standardisierter Form. Damit sind die Vergleichsarbeiten ein wichtiges Instrument um zu überprüfen, inwieweit es den Schulen gelungen ist, die in den baden-württembergischen Bildungsstandards formulierten Erwartungen an den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler zu erreichen.
Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten sollen – neben weiteren Daten – von den Schulen systematisch und zielgerichtet für die innerschulische Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung im Sinne eines auf Daten und Fakten gestützten Kreislaufs genutzt werden. Durch eine kritisch-reflexive und zugleich wertschätzende Kultur der Ergebnisrückmeldung zur Unterrichtspraxis und der Arbeit an schulinternen Curricula dienen die Vergleichsarbeiten der Verbesserung von Schule und Unterricht. Der Umgang der Schulen mit den Ergebnissen von VERA im Rahmen der systematischen Unterrichts- und Schulentwicklung ist daher auch ein wichtiger Gegenstand der Fremdevaluation.
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