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Frühkindliche Sprachförderung - S P A T Z SPATZ

Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf

Für die Sprachförderung ab dem ersten Kindergartenjahr können die Träger ab 2012/13 unter dem Dach von SPATZ zwei Förderwege wählen: die intensive Sprachförderung (ISK) und/oder Singen-Bewegen-Sprechen (S-B-S).

PDF-Datei Präsentation: Kabinettsentscheidung Sprachförderung (PDF 800 KB)

Die Anhörung zur Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über Zuwendungen zur Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf (SPATZ- Richtlinie) ist gestartet und den anzuhörenden Gremien und Verbänden zugeleitet worden. Die Anhörungsfrist endet am 09.07.2012. Danach werden die Anhörungsergebnisse zusammengestellt. Nach Entscheidung über die Änderungsvorschläge wird die Verwaltungsvorschrift (SPATZ-Richtlinie) entsprechend angepasst und veröffentlicht.


Meldung vom 01.08.2013

Hinweise und Impulsfragen

Die Hinweise und Impulsfragen zum Förderweg ISK (intensive Sprachförderung) sind verfügbar.

PDF-Datei Hinweise und Impulsfragen (ISK)


Meldung vom 21.07.2013

SPATZ - Trägerschreiben

Das SPATZ-Trägerschreiben 2013 vom 19. Juli 2013 ist im Netz. Kultusministerium ermuntert weitere Träger, sich an SPATZ zu beteiligen.

PDF-Datei SPATZ-Trägerschreiben (19.07.2013)

Die im Trägerschreiben erwähnte - Gemeinsame Empfehlung "Qualifizierungsmaßnahmen" - ist Anhang der Pressemitteilung vom 26. Juni 2013.

PDF-Datei  Qualifizierung des pädagogischen Personals


Meldung vom 21.07.2013

SPATZ - Antragsformulare

Kindergartenjahrgang 2013/14: ACHTUNG! - Aktualisierte Antragsformulare

Antragsformulare sind zu finden unter Externer Link www.l-bank.de/SPATZ


Meldung vom 16.01.2013

Antragsverlängerung SPATZ

Das Kultusministerium hat aufgrund der besonderen Situation, die sich bei der Umstellung auf SPATZ ergeben hat, die Ausschlussfrist 30. November 2012 ausnahmsweise bis zum 31. Januar 2013 verlängert . Daher können auch noch Anträge, die bis zu diesem Termin bei der L-Bank eingehen, berücksichtigt werden. Das Kultusministerium weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass für die zukünftigen Bewilligungszeiträume (d.h. ab dem Kindergartenjahr 2013/14) die in der SPATZ-Richtlinie festgelegte Ausschlussfrist (30. November) verbindlich ist.


  Meldung vom 10.09.2012

Einwilligungserklärung der Eltern in 15 Sprachen

Die Einwilligungserklärung der Eltern zu SPATZ muss vorliegen, damit mit der Sprachfördermaßnahme begonnen werden kann. Sie verbleibt beim Träger. Formulare in 15 Herkunftssprachen liegen wie angekündigt vor.

LinkMaterialien SPATZ - Einwilligungserklärungen


Meldung vom 07.09.2012

Fragen und Antworten zu SPATZ (FAQ-SPATZ)

Die Fragen und Antworten (FAQ) wurden aktualisiert und ergänzt. Insbesondere finden Sie dort auch Kontaktdaten, wenn Sie weitere Fragen zu SPATZ haben. Bitte beachten Sie die Menüführung.

LinkFragen und Antworten FAQ-SPATZ




Meldung vom 01.08.2012

Einwilligungserklärung der Eltern

Die Einwilligungserklärung der Eltern zu SPATZ muss vorliegen, damit mit der Sprachfördermaßnahme begonnen werden kann. Sie verbleibt beim Träger. Formulare in anderen Herkunftssprachen werden voraussichtlich Ende August vorliegen. Bis dahin sind die Einwilligungserklärungen in deutscher Sprache zu verwenden.

PDF-DateiEinwilligungserklärung der Eltern (PDF 15 KB)


Meldung vom 31.07.2012

Trägerschreiben

Das sog. Trägerschreiben ist in der SPATZ- Richtlinie vom 17. Juli 2012 verankert (Punkt 6.8). Das erste Trägerschreiben enthält Hinweise zur Bewilligung, zu den Eckpunkten von SPATZ und zur Gruppenbildung.

PDF-DateiTrägerschreiben - Anschreiben an Träger von Kindertageseinrichtungen (PDF 300KB)
PDF-DateiAnlage 1 - Eckpunkte der frühkindlichen Sprachförderung SPATZ (PDF 250 KB)
PDF-DateiAnlage 2 -  Übersicht SPATZ-Förderwege (PDF 190 KB)



Meldung vom 23.07.2012

Verwaltungsvorschrift

Die Verwaltungsvorschrift "Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf" (SPATZ-Richtlinie) in der Fassung vom 17. Juli 2012 ist die Fassung nach der Anhörung, in der die Anhörungsergebnisse eingearbeitet wurden. Das Einvernehmen dazu wurde mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft sowie dem Rechnungshof hergestellt. Die SPATZ-Richtlinie tritt am 1. August 2012 in Kraft.

PDF-DateiVerwaltungsvorschrift SPATZ  vom 17. Juli 2012 (PDF 35 KB)

Die Antragsformulare und Vordrucke werden zum Herunterladen von der L-Bank unter der Adresse
  Link www.l-bank.de/SPATZ ab 30.07.2012 bereitgestellt.

Das Kultusministerium dankt allen, die bei der Erstellung der Verwaltungsvorschrift mitgewirkt und Stellungnahmen im Rahmen von Veranstaltungen und im Zuge der Anhörung abgegeben haben.


Meldung vom 17.07.2012

Anhörungsverfahren 

Im Anhörungsverfahren haben die anzuhörenden Gremien, Verbände und Gewerkschaften Stellungnahmen abgegeben. Erfreulicherweise haben sich darüber hinaus Expertinnen und Experten gemeldet, die wertvolle Anregungen zur Sprachförderung gegeben haben. Durchweg wird die neue Verwaltungsvorschrift SPATZ begrüßt.

Die Änderungswünsche sind - soweit sie keine Ressourcenfolgen nach sich ziehen- weitestgehend übernommen worden. So auch, dass zwar auf eigenes Risiko, aber bereits mit den Fördermaßnahmen begonnen werden kann, bevor eine Bewilligung der L-Bank vorliegt.

Wie ist der weitere Ablauf?

Die nach der Anhörung veränderte Verwaltungsvorschrift SPATZ muss nochmals dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft sowie dem Rechnungshof vorgelegt werden. Anschließend wird die Veröffentlichung im Netz erfolgen, im Amtsblatt Kultus und Unterricht (KuU) in der Septemberausgabe und im Gesetzblatt GABI .




Meldung vom 06.06.2012

Anhörung

Im Zuge der Anhörung zur SPATZ-Richtlinie (Verwaltungsvorschrift) „Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf“, die am 9. Juli 2012 abgeschlossen sein wird, erhält das Kultusministerium diverse Fragen, Änderungswünsche, Anregungen und Formulierungsvorschläge, die gesammelt werden. U.a. geht es um die Konkretisierung der Formulierung: „Dazu stehen zwei Förderwege zur Wahl:…“

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die endgültige Fassung der Richtlinie erst nach Anhörung aller Beteiligten ins Netz stellen können. Insbesondere die Tatsache, dass die Förderwege vom Träger der Einrichtung gemeinsam mit der Einrichtungsleitung für jede Fördergruppe ausgewählt werden können , wird in der endgültigen Fassung der SPATZ-Richtlinie präzisiert.

PDF-DateiAnhörungsfassung: SPATZ 06.06.2012 (PDF 140 KB)


 

Pressemitteilung vom 22.05.2012

Neues Gesamtkonzept für frühkindliche Sprachförderung vereinfacht Antragsverfahren erheblich

Kurzbeschreibung:  Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusstaatssekretär Dr. Frank Mentrup: Wir haben frühkindliche Sprachförderung in Kindergärten auf neue Beine gestellt, um endlich möglichst alle Mädchen und Jungen mit Sprachproblemen unterstützen zu können


Die Landesregierung will künftig möglichst allen förderbedürftigen Mädchen und Jungen in den Kindergärten eine Sprachförderung anbieten. Dazu hat der Ministerrat heute ein neues Gesamtkonzept beschlossen. „Wir haben die frühkindliche Sprachförderung in den Kindergärten auf neue Beine gestellt, um endlich alle Mädchen und Jungen mit Sprachproblemen unterstützen zu können", erklärten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusstaatssekretär Dr. Frank Mentrup am Dienstag (22. Mai 2012) in Stuttgart. Diese Neuaufstellung sei durch die zusätzlichen Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer möglich geworden.

Frühkindliche Sprachförderung aus einem Guss
Die bisherigen Sprachfördermaßnahmen ISK (Intensive Sprachförderung im Kindergarten) und HSL (Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfe) würden künftig verschmolzen und mit dem Landesförderprogramm SBS (Singen-Bewegen-Sprechen) unter ein Dach gestellt, erklärte Staatssekretär Mentrup. Als Teil des neuen Gesamtkonzepts SPATZ (Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf) stünden die Maßnahmen künftig allen förderbedürftigen Kindern ab dem ersten Kindergartenjahr offen. „Wir machen Schluss mit dem Flickenteppich von Programmen und setzen auf die frühkindliche Sprachförderung aus einem Guss“, betonte Kretschmann. Damit komme die Landesregierung einem langjährigen Wunsch von Trägern und Kindertageseinrichtungen nach. „Unser neues Gesamtkonzept der Sprachförderung vereinfacht das Antragsverfahren für die Kindergartenträger erheblich und sorgt für größtmögliche Transparenz“, erklärte Mentrup.

Wichtiger Schritt zur alltagsintegrierten Sprachförderung
„Breit angelegte und früh ansetzende Sprachförderung, wie sie mit SPATZ verwirklicht wird, ist ein wichtiger Beitrag für mehr Bildungsgerechtigkeit“, sagte Kretschmann. „Wir sind überzeugt, dass die Träger und die Kindertageseinrichtungen diese neuen Chancen für alle sprachförderbedürftigen Kinder gerne wahrnehmen werden.“ Die Träger können künftig bei SPATZ zwischen den beiden Förderwegen ISK und SBS wählen. Sobald in einem Kindergarten über alle drei Jahrgangsstufen hinweg bei mindestens vier Kindern ein Sprachförderbedarf festgestellt wird, kann die Einrichtung einer ISK- oder einer SBS-Gruppe beantragt werden. „Mit SPATZ gelingt ein erster wichtiger Schritt zur alltagsintegrierten Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen. SBS bringt durch die Elemente Musik und Bewegung einen wichtigen pädagogischen Ansatz in die Sprachförderung mit ein“, sagte Kultusstaatssekretär Mentrup. Es sei ein großer Erfolg, dass im Zuge der Neuaufstellung auch dieses Programm nun allen Kindern mit Sprachförderbedarf offen stehe. Die Kooperation zwischen den Kindertageseinrichtungen und den Musikpädagogen der Musikschulen, die sich sehr gut bewährt habe, werde fortgeführt.

Erhöhung der Grunderwerbssteuer ermöglicht zusätzliche Mittel für Sprachförderung
Diese Neuaufstellung der Sprachförderung wurde durch die zusätzlichen Mittel ermöglicht, die aus der Erhöhung der Grunderwerbssteuer fließen werden. Im Pakt für Familien mit Kindern, den die Landesregierung und die Spitzen der kommunalen Landesverbände im Dezember unterzeichneten, sind für 2012 elf Millionen Euro für frühkindliche Sprachfördermaßnahmen vorgesehen. In Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden, den Kirchen und anderen freien Trägerverbänden sollen die Themenkomplexe „Sprache“ (Sprachbildung, Sprachbegleitung und Sprachförderung) und „Eltern als Partner“ Schwerpunkte von Qualifizierungsangeboten für das pädagogische Personal werden. Dabei sollen die jährlichen Mittel in Höhe von zehn Millionen Euro, die das Land über das Finanzausgleichgesetz (FAG) zur Fortbildung zur Verfügung stellt, mit einbezogen werden. Die Expertengruppe „Erhöhung der Durchführungsqualität bei Sprachfördermaßnahmen“ wird im Herbst 2012 Vorschläge unterbreiten. „Zur nachhaltigen Qualitätssteigerung der frühkindlichen Bildung gehört selbstverständlich auch die intensive Fortbildung des pädagogischen Personals“, betonten Kretschmann und Mentrup.

Die Landesregierung gehe davon aus, dass rund 30 Prozent eines Jahrgangs in den Kindergärten eine Sprachförderung benötigt, erklärte Kretschmann. Dafür werde ab 2013 ein Gesamtbedarf von rund 32 Millionen Euro angesetzt. Finanziert werde dieser Bedarf zum einen aus dem „Pakt für Familien“ mit elf Millionen Euro. Zum anderen flößen Mittel aus dem Budget des bisherigen Projektes "Schulreifes Kind" in Höhe von 21 Millionen Euro in die Sprachförderung.
Im laufenden Kindergartenjahr 2011/12, so Mentrup, nähmen rund 15.500 Kinder an einer ISK-Maßnahme und rund 2.600 Kinder an einer HSL-Maßnahme teil. Beim Landesprogramm SBS, das derzeit noch auf 1.400 Standorte begrenzt sei, wären es rund 40.000 Kinder.


Anlage
PDF-Datei Fragen und Antworten zur frühkindlichen Sprachförderung  (PDF-Datei 125 KB)